Ernährungsideologien sind eine moderne Form der Kindsmisshandlung – sonntagszeitung.ch

Sehr schönes Interview von Stephanie Riedi mit Udo Pollmer bei der sonntagszeitung.ch mit dem Untertitel »Ernährungsexperte Udo Pollmer über Diäten, natürliche Kreisläufe und Metzger als Mörder von Kuscheltieren« (Ich empfehle die Schriftgröße erheblich hochzusetzen, weil man das sonst nicht lesen kann). Wer aber ist der Interviewte?

Laut der deutschen Wikipedia ist [[Udo Pollmer]]

Udo Pollmer (* 5. Juni 1954 in Himmelpforten) ist ein deutscher Lebensmittelchemiker und Fachbuchautor zur Ernährung, der durch kritische und provokante Aussagen zu Ernährungsempfehlungen und Diäten bekannt geworden ist.

In dem Artikel erklärt Pollmer sehr schön warum fette Menschen immer Fetter werden und schlanke immer schlanker werden. Außerdem zeigt er den Zusammenhang auf zwischen Tiermitleid der Eltern und Misshandlung der Kinder. Der Verdruss gegenüber der Wissenschaft ohne Fakten ist dann fatal:

Je weniger die Menschen von Biologie und Ökologie verstehen, desto verklärter ist ihr Bild von der Natur. Wildtiere leben durchschnittlich nicht länger als ihre Kollegen im Mastbetrieb. Und sie sterben in freier Natur meist einen langsamen und grausamen Tod. Werden sie nicht bei lebendigem Leib von Raubtieren zerrissen, gehen sie grösstenteils an Parasiten zugrunde – ein qualvoller Akt.

Und völlig richtig:

Um das mal klarzustellen: Biolandbau und Vegetarismus oder Veganismus schliessen sich gegenseitig aus.

Lest die Begründung im Artikel selbst.

Kürbissuppe Scharf

Warnung Ich koche grundsätzlich ohne Messinstrumente.

Wir brauchen einen [[Hokkaidokürbis]]. Butter und Zucker sind für mich Geschmacksverstärker. Außerdem ist Butter für mich zuständig für die Konsistenz der Suppe daher etwas mehr hinzufügen wenn die Suppe zu dünn ist (alternativ irgendetwas fetthaltiges wie Sauerrahm oder Sahne). Von Mehlschwitze oder anderen Bindemitteln aus Stärke in der Suppe halte ich nichts. Auf Zwiebeln als zusätzlichen Geschmacksträger habe ich verzichtet wäre aber durchaus möglich auch diese hier zu verwerten. Man sollte jedoch zusehen, dass man nicht allzu penetranten Zwiebelgschmack bekommt. Eine Zwiebelsorte, die etwas milder ist bspw. [[Schalotten]] ist besser geeignet. Weil ich faul bin reichen mir Kräutermischungen wie [[Kräuter der Provence]] oder italienische Kräuter (Man kann natürlich auch frische Kräuter nehmen; was ich sehr empfehle). Suppenbrühe, frischen Ingwer und [[Habaneros]].

Crème fraîche kann man beim servieren dazu stellen, für diejenigen welche die Suppe auf diese Weise verfeinern möchten. Letzteres ergibt für mich nur Sinn, wenn die Suppe ausschließlich Butter als Bindemittel enthält. Auf diese Weise kann die Suppe etwas verdickt und den Habaneros ein wenig die Schärfe entzogen werden. Knoblauch kann man grundsätzlich zu allem beigeben, hier muss man in Deutschland nur auf sein Umfeld achten.

Zum schälen viertel ich den Kürbis und entferne das Innere. Die Kerne kann man in einem Sieb aus dem Inneren rauswaschen und dann auf einem Backblech mit ein wenig Salz zu einem netten Snack verarbeiten. Einen Hokkaidokürbis braucht man im Grunde nicht zu schälen (aber so faul bin ich dann doch nicht). Manchmal bietet es sich an die viertel noch zu halbieren. Man muss sich keinen abbrechen aber das gröbste der Schale sollte runter. Danach den Kürbis in kleine Stückchen schneiden. Auch hier keinen abbrechen sondern etwa das gleiche Volumen abschätzen.

Beim anbraten mit den Kräutern und etwas Brühe in der Butter merkt man, das der Kürbis die Butter zieht. Daher Butter zufügen bis man einen Kürbis Butter Sud hat. Mit der Butter auch etwas Zucker untermischen damit der Zucker ein wenig [[karamellisiert]]. Jetzt wo die Stückchen schön weich sind kann man den Passierstab zücken und das ganze in eine grandiose Pampe verwandeln. Jetzt sollte man probieren um eine Vorstellung davon zu bekommen wie viel Brühe und Wasser man dazu geben muss. Habaneros schneiden und Kerne rauswaschen (sorgt für eine milde schärfe). Schön durchpassieren damit keiner auf ein großes Stückchen Habanero beißen muss. Den frischen geschälten Ingwer bei etwa 60 °C reinreiben (wenn Knoblauch erwünscht auch diesen).