Dezember 14, 2009

Andreas Praefckes persönlichen Opern- bzw. Bühnenpreise 2009

Filed under: Kultur — Schlagwörter: — paddy @ 11:29 pm

Ich (Andreas Praefcke) twittere jetzt mal meine persönlichen Opern- bzw. Bühnenpreise 2009. Alles rein subjektiv, Kategorien wie Preisträger. :-)

  • Aufführung des Jahres: Anaesthesia (Händel-Pasticcio) / Bregenzer Festspiele (Werkstattbühne) Nico & the Navigators + franui – pures Glück
  • Schlechteste Aufführung des Jahres: Fra Diavolo (Auber) / Volksoper Wien : Gesang, Inszenierung und Orchester unfassbar grauenhaft
  • Stimmigstes Sängerensemble: Il Corsaro (Verdi) / Opernhaus Zürich, früher Verdi, wie er sein soll
  • Interessanteste Regie: Radamisto (Händel) / Staatstheater Karlsruhe (Händelfestspiele) in barocker Ausstattung und Gestik
  • Spektakulärstes Bühnenbild: Aida (Verdi) / Bregenzer Festspiele (Seebühne)
  • Langweiligste Regie und Bühne: Tristan und Isolde (Wagner) / Bayreuther Festspiele : m. E. Arbeitsverweigerung
  • Gute Dirigenten: viele, auch unbekannte / Langweiligste: Christian Reuter (Nürnberg), David Stern (St. Gallen), Riccardo Muti (Salzburg)
  • Interessanteste Ausgrabung Klassik: La grotta del Trofonio (Salieri) / Theater Winterthur (Opernhaus Zürich)
  • Interessanteste Ausgrabung Romantik: Marie Victoire (Respighi) / Dt. Oper Berlin
  • Interessanteste Ausgrabung Moderne: Owen Wingrave / Kammeroper Wien
  • Bestes neue Werk: tja…, am ehesten = Bestes Musical: Leben ohne Chris / Neuköllner Oper
  • Schlechtestes neues Werk: Skin Deep (David Sawer) / Bregenzer Festspiele/Opera North – in allen Belangen unerträglich
  • Langweiligstes neues Werk: The Corridor (Birtwistle) / Bregenzer Festspiele
  • Unsinnigste Ausgrabung eines zurecht vergessenen Werks: Rose vom Liebesgarten (Pfitzner) / Chemnitz
  • Schlecht gespielte Ausgrabung: Liebe & Eifersucht (ETA Hoffmann) / Gärtnerplatz München, da war nicht das Werk schuld an dem lahmen Abend
  • Langweiligste konzertante Ausgrabung: „Requiem“ (Paisiello) mitsamt Riccardo Muti / Pfingstfestspiele Salzburg – wollte nicht aufhören
  • Bestes altes Musical: Moskau, Tscherjomuschki (Schostakowitsch) / Bregenzer Festspiele/Opera North, gefolgt von „Silk Stockings“ in Nürnberg
  • Lustigstes Musical: The 25th Annual Putnam County Spelling Bee / Theatre 3 Dallas (albern, aber sehr lustig)
  • Schönstes Konzert: La tentazione del male (Marco Beasley u. a.) / Mozarteum Salzburg
  • Dürftigstes Konzert: „Ahi vita“ (Michael Riessler/Singer Pur) / Festsaal Weißenau
  • Die meisten Nackten: Armida (Gluck) / Komische Oper Berlin
  • Hauptfigur am längsten nackt: Lulu (Berg) / Theater Basel (extrem wichtigte Kategorie, die man so nie in der Opernwelt finden wird 😉
  • Beste Schauspielaufführung: Schönherr: Weibsteufel / Akademietheater Wien
  • Beste Komödienaufführung: Die Wirtin (Goldoni/Turrini) / Josefstadt Wien
  • Beste Schauspieler(innen): Cornelia Froboess (Bernhard: Am Ziel / Residenzth. München); Birgit Minichmayr (Weibsteufel / Akademietheater)
  • Verrückteste Schauspielaufführung: Mea Culpa (Schlingensief) / Burgtheater Wien
  • Schlechtester Gesang eines Schauspielers: Andreas Vitásek in „Umsonst“ (Nestroy) / Volkstheater Wien
  • (ewig unerreicht aber Ulrich Matthes damals in der „Fledermaus“ im Dt. Th. Berlin)
  • Unerwartetster interessanter Abend: United Dance Company / KuKoZ Weingarten sowie die Schüleraufführung „Linie 1“ / Kunstschule Biberach

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